Zikaden- und Pilzbefall Rhododendren April 2018

 

Wenn man nicht aufpasst , rächt sich die Natur ein wenig

Letztes Jahr habe ich bei meinen Rhododendren Gemeine Blutzikaden entdeckt und nicht daran gedacht , dass es neben diesen auch Rhododendronzikaden gibt, die als Schädlinge für Rhododendren  gelten.

Aber was sind diese Zikaden ?

Zikaden allgemein sind pflanzensaugende Insekten, welche auch als Zeigertiere gelten , da sie auf Veränderungen in ihrer Umwelt empfindlich reagieren. An sich erstmal nicht Schlimmes, doch leider können sie an Zierpflanzen anrichten können.
Trotzdem sind ca. 50 Prozent aller Zikadenarten vom Aussterben bedroht und stehen unter Naturschutz.
Die von mir entdeckte Gemeine Blutzirkade zeichnet sich durch eine auffällige Rotfärbung auf.

Doch warum ist dieses Insekt jetzt für meine Rhododendren so gefährlich?

Nun, dass ist ganz einfach erklärt. Bei der Ei Ablage kann es passieren , dass die Knospe mit einem Pilz infiziert wird. Der sogenannten Knospenbräune. Einmal infiziert kann sich die Knospe nicht mehr öffnen und verfärbt sich braun. Im fortgeschrittenen Stadium sieht man die Pilze auf den Knospen und spätestens jetzt ist handeln angesagt.Die Knospenbräune selbst kann man nicht selbst behandeln. Hier hilft nur das schnelle Entfernen der infizierten Knospen.

Wichtig: Die entfernten Knospen dürfen nicht in den Kompost, da die Pilzinfektion sich sonst ausbreiten könnte. 

Die Ausbreitung lässt sich durch Bekämpfung des Überträgers eingrenzen. Natürlich kann man hier gleich mit der chemischen Keule um sich schlagen , sobald man die ersten Larven der Zikaden sieht.
Das ich aber nicht so ganz mein Ding. Ich werden es dieses Jahr erstmal mit einem Gemisch von Natron und Rapsöl versuchen. Ob es funktioniert, kann ich nicht sagen , aber einen Versuch ist es wert.

 


Quellenangaben

https://www.gartenratgeber.net/schaedlinge-krankheiten/zikaden.html