Systemkontext kurz erklärt

Bild von Christine Fuller auf Pixabay

Der Systemkontext beschreibt den Scope einer Entwicklung im Zusammenspiel mit anderen Systemen in einer Anwendungslandschaft.


Warum ist es nun wichtig , den Systemkontext so früh wie möglich festzulegen ?

Ganz einfach, man will sein System (weiter-)entwickeln und sich nicht um Fremdsysteme bei der Entwicklung und dem Design kümmern müssen. Daher sollte man früh festlegen , welche Komponenten und Systembestandteile zum eigenen System gehören und welche als Blackbox betrachtet werden können. Man legt also die Systemgrenzen fest.

Wie legt man den Systemkontext fest?

Im Zuge einer Systemkontextanalyse ermittelt man unter anderem die folgenden Punkte:

  • Stakeholder, Infrastrukturadministratoren
  • alle benötigten Prozesse
  • benötigte Schnittstellen

Zusätzlich zu diesen Punkten ist man ggf. gezwungen Gesetztesgrundlagen und Normen zu beachten. Diese sollten ebenfalls in den Systemkontext einbezogen werden.

Und wie immer : Es stehen zum Zeitpunkt der Analyse nicht alle Informationen und Entscheidungen zur Verfügung. Daher kann es durchaus vorkommen , dass man die Analyse und den Kontext im Projektverlauf wiederholen und anpassen muss.

Darstellungsform

Als Darstellungsform kann man die im UML2.0 enthaltene Anwendungsfalldiagramme oder ein Kompositionsstrukturdiagramme
genutzt werden.

This article was updated on 5 Juni 2026

Marco ist ein technikverliebter Tüftler, der sich genauso gern in Java-Entwicklung, Software architektur ,Serversetups, Docker‑Setups, Mailserver‑Konfigurationen und Netzwerk‑Kram verbeißt wie in seine Kamera. Wenn er nicht gerade an eigenen Tools, kleinen CMS‑Experimenten oder neuen Web‑Ideen baut, ist er unterwegs — am liebsten mit Rucksack, Kamera und einer guten Portion Neugier. Reisen, Fotos, Technik: das ist seine perfekte Mischung.